Möwencity

Was unser Zusammenleben ausmacht – Möwencity in Raisdorf

Morgens gehen wir vor die Tür und die Müllabfuhr bringt unseren Müll weg, die Wirtschaft bietet uns einen Arbeitsplatz zum Beispiel in der Papier -oder Schmuckherstellung, Zeitungen informieren über alles Wesentliche des Tages und der Feierabend kann mit einem wunderbaren Cocktail gestaltet werden und wir wählen unsere Politikerinnen und Politiker in freien und fairen Wahlen.

All diese Elemente kommen uns bekannt vor, machen sie doch einen wichtigen Teil unseres Lebens aus und konnten nun im Rahmen der „Möwencity“ in der zweiten Ferienwoche auch von Jugendlichen im Alter von 8-14 Jahren selbst gelebt werden. Die Stadt war auf dem Gelände der Albert-Schweitzer-Schule mit freundlicher Unterstützung der Stadt Schwentinental aufgebaut und federführend von Alina Marxen vom Kreisjugendring und Tanja Christen von der Kirchengemeinde Raisdorf organsiert worden.

Hauptamtliche und ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer aus dem gesamten Kreis Plön haben dann die verschiedenen Arbeitsplätze betreut, sodass die Jugendlichen dort ihre Vorstellungen von einem guten Zusammenleben in die Tat umsetzen konnten.  Morgens begann der Tag mit einer Stadtversammlung, in der die von den Jugendlichen gewählte Bürgermeisterin die gefassten Beschlüsse vortrug, die dann für die kommenden Tage gelten sollten.

Im Anschluss konnten sich die Jugendlichen einen Job beim Arbeitsamt besorgen, um den Arbeitsplatz auszuüben, auf den sie an dem Tag Lust hatten. Ich selbst habe den Arbeitsplatz betreut, der die Zeitung „Möwennews“ entwickelt hat. Diese ist dann immer täglich am Nachmittag ausschließlich mit Beiträgen der Jugendlichen erschienen. Zur Mittagszeit sind wir dann zusammen im DRK-Schülerhaus am Schwentinenpark in der Mensa vorzüglich verpflegt worden.

Nach dem Mittag durften sich alle dann neue Jobs für den Nachmittag besorgen und der Tag endete ab 17:00 Uhr, wobei die Erzeugnisse wie Armbänder, das Papier und auch die Zeitung mit der stadteigenen Währung „Silbermöwen“ vorher noch auf dem Markt erworben werden konnten, mit dem Geld, das bei den einzelnen Arbeitsplätzen vorher verdient worden war. Die „Möwencity“ endete dann nach fünf Tagen am Freitag und hinterließ viele glückliche Gesichter und die Erkenntnis, dass uns um unser Gemeinwesen nicht bange sein muss mit Blick auf diese talentierten, wissbegierigen und gerechtigkeitsliebenden Jugendlichen. Die Mitarbeit hat mir große Freude gemacht. Danke an das tolle Team!

 

 

 

 

Kinder sammeln Spenden und Altkleider bei Hilfsaktion in Boxen

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